Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) Karlsruhe

SPD stellt sich auf die Seite der ErzieherInnen und Eltern

Pressemitteilungen

Die Karlsruher SPD unterstützt die Tarifforderungen der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst in der aktuellen Tarifrunde. „Die Erzieherinnen und Erzieher in unseren Kitas sind eine tragende Säule der Kommunen. Eltern sind dafür nicht nur dankbar, sondern bringen ihnen auch ein großes Maß an Vertrauen entgegen, wenn sie ihre Kinder in fremde Obhut übergeben. Der aktuelle Tarifkonflikt und die großen Probleme von Eltern während der Warnstreiks eine Alternative zu finden, belegen das wir auf die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher angewiesen sind.“, stellt Parsa Marvi fest. Der SPD-Kreisvorsitzende äußert damit Verständnis für die Streikenden und die betroffenen Eltern gleichermaßen.

Für den Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft für Bildung, Niklas Horstmann, passen Gehalt und Verantwortung der Erziehungsberufe nicht zusammen: „Eine ausgebildete Erzieherin ohne Leitungsfunktion erhält weniger als 2.400 Euro brutto im Monat. Nach 10-jähriger Tätigkeit sind es etwa 3.100 Euro. Das ist mit Blick auf die mit dem Beruf verbundene Verantwortung und der steigenden Nachfrage nach Erzieherinnen und Erziehern zu wenig. Wenn sich mehr junge Menschen für den Sozial- und Erziehungsdienst entscheiden sollen, muss auch die finanzielle Attraktivität dieser Berufe deutlich steigen.“

Marvi und Horstmann rufen die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände zum Einlenken auf, damit erneute Streiks verhindert und weitere Sorgen der Eltern darüber, wo sie ihr Kind tagsüber vertrauensvoll und qualitativ hochwertig betreuen lassen können, vermieden werden.

 

Quelle: Die Angaben zum Entgelt stammen aus dem für 2015 geltenden Tarifvertrag für den Sozial- und Erziehungsdienst, TVöD-SuE, nachzulesen unter www.oeffentlicher-dienst.info.

 
 

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